Eine Feldbahn-Modell-Anlage soll es werden.

  • Zum Umspuren nehme ich einen hydraulischen Rangier-Wagenheber und Paletten, einmal rechts hoch, Palette drunter, dann links usw. Und dann drunter wie ein Automechaniker nach dem Motto "Meister, gib mir Arbeit im Liegen, im Sitzen werd' ich so müde"

    Noch was Grundsätzliches: Umspuren von 7.25" auf 10.25" ist wegen der unterschiedlichen Radreifenprofile und damit verbundenen Rillenweiten etc. nicht anzuraten. Spätestens bei der ersten Weiche gibt's Frust.

    Gruß vom Heizer

  • Ich hab mir ein Deckenkran gebaut und hänge die Loks dann immer auf und aus dem Auto geht es mit ner Verladerampe alles machbar man muss nur wollen

    Christian

  • Hallo Peter

    Wenn entsprechende Schienenprofile nicht zu kriegen sind, benutz doch einfach U-Eisen oder gar Flacheisen. Spart Geld, Zeit und Nerven, aber vor allen Geld.

    Inspiration zum Transport und Umlad von Lokomotiven gibts Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Gruss Simon

  • Das Modell auf einem Gestell zusammenzubauen und in einen PKW oder einen Anhänger zu verladen = verschieben ist noch lösbar. Aber wie kommen Eure Loks vom Transportvehikel auf die Anlage?

    Hi Peter,

    ganz so schlimm ist das Verladen nun auch wieder nicht. Ich habe mir im Baumarkt aus 21 mm starker Siebdruckplatte eine Platte von 90 cm mal 198 cm schneiden lassen. Die passt hochkant im Auto neben die Lok. An der Platte habe ich aus einem Stück Rohr und etwas Flachstahl eine Halterung angeschraubt, die ich auf der Anhängekupplung einhängen kann. Über diese Rampe ziehe ich die Lok mit einer Bootswinde in das Auto. Wobei die Bootswinde schon Luxus ist. Denn unter normalen Umständen hat die Lok ja einen eigenen Antrieb und kann selbst ins Auto fahren.

    Im Auto selbst habe ich mir ein Transportgleis gebaut. Da steht die Lok während der Fahrt drauf und ist mit zwei Gurten verzurrt.

    Nun ja, mein Auto ist freilich kein PKW somndern ein Ford Transik Connect, also ein kleiner Kastenwagen. Schon die Verladung in einen Kombi sehe ich kritisch und im Vergleich zu Christians Kleinbus ist mein Ford trotz langem Achsstand schon ein Winzling.

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    So etwa sieht das aus, wenn ich auf Reisen gehe. Hinter der Lok stehen drei von meinen Kastenwagen. Links neben die Lok kommt dann das Ladebrett, von dem ich aber kein Foto habe.

    Das Transportgleis besteht aus Quadratprofil 20 mm mal 20 mm, welches auf Flachstahl 30 mm mal 6 mm geschweißt wurde. Die Linke Schiene ist doppelt. Schraubt man die doppelte Schienen innen rein, hat man 240 mm Spurweite, schraubt man sie draußen dran hat man 260 mm Spurweite.

    Die nächste von mir noch nicht gelöste Frage ist, wie werden Eure Loks umgespurt.

    Na ja, das kommt auf die Situation an. Bei Christian gibt es einen kleinen Kran, und wenn es passt und meine Lok eh dort ist, dann hänge ich sie da dran. Bei Weimi gibt es einen Gapelstapler, wie Heizer Dir ja schon geschrieben hat. Und wenn gar nichts von beidem greifbar ist, dann baue ich schnell die Batterien aus und stelle die Lok auf den vorderen Puffer.

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    Ein passender Holzklotz links und rechts sorgen dafür, dass die Lok nicht umkippt.

    Du siehst, alles kein Hexenwerk und mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen.

    Viele Grüße

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Grüß Dich Peter

    Da die Anderen schon einiges gesagt haben über das verladen, wollte

    ich noch auf die Frage des umspurens eingehen.

    Von 240 auf 260 ist es keine große Sache. Grundsätzlich muss nur das

    Rad welches auf der Achse radial gesichert ist und axial geklemmt wird,

    durch umsetzen eines geteilten Ringes der 10mm breit ist von der Inneren

    auf die Äußeren Seite des Rades.

    Anders ist es beim Wechsel auf 7 1/4“ da gibt es zwei Möglichkeiten.

    Zum einen kann man einfach eine zweite Achse mit passende Räder bauen

    welche komplett getauscht wird. Wie es bei Dampfwolkes Lok (Ralf) ausgeführt

    wurde.

    Oder wie bei der Blauen, da habe ich verschiedene

    Spurkranz Scheiben in geteilter Ausführung angefertigt welche

    ich gegen die Lauffläche schraube. Die Lauffläche selbst wird mit

    Spannbuchsen auf die Achse geklemmt.

    Auch das Gewicht der Lok,welch wie Du schon erkannt hast, nicht zu

    unterschätzen ist, händeln zu können, hast Du schon ein sinnvollen Weg

    eingeschlagen. Nämlich das Baukastensystem. Wenn Du es geschickt

    angehst kannst Du sie auch zum Transport und beim Händeln einfach

    und ohne große Schraubarbeiten zerlegen. Denk an die Bergbauloks

    welche zum Transport in den Schacht zerlegbar waren.

    Wir hoffen Dir einwenig weitergeholfen zu haben

    Gruß Michael

  • Für die Gleise kann man ganz normales Rechteck 4Kant Hohlprofiel verwenden. Hat auch den den Vorteil, dass man sie einfach zusammen stecken kann, wie die alten Spur 0 Blech Bahn Gleise.

    (Anbei ein Foto einer Schiene meiner Mobilen Gleisanlage für 5" und 7 1/4".)

    Grüß Dich Daniel

    Ich persönlich war nie ein Fan von unbehandelten Hohlprofile für dauerhaften

    Außeneinsatz, da sich gerne Ameisen darin Erde einbauen was mit Wasser

    zügig zu Rost führt. Allerdings habe ich von anderen gehört dass es auch nach

    Jahren noch nutzbar ist.

    Also warum nicht 😊!

    Sag mal wie deine Erfahrung ist.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Hey Daniel

    In deinem Fall hast Du recht. Ich beziehe meine Aussage auch

    auf rohes Eisenrohr welches dauerhaft liegt.

    Deine Gleise überleben Dich mit der Hoffnung

    dass Du den hundertsten Geburtstag auch feiern kannst.

    Gruß Michael

  • Bei Hohlprofilen vor dem Einbau einen getränkten Öl-lappen durchziehen. Ich tendiere aber auch dazu, Hohlprofile nur für mobile Gleisanlagen zu verwenden. Ansonsten einfach Flacheisen ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Hallo

    Unbehandelte Hohlprofile haben beim Dauereinsatz draussen nichts verloren. Die gammeln mit der Zeit von innen durch und lassen nur eine begrenzte Achslast zu.

    Ausserdem kosten sie das Doppelte von massivem Flacheisen.

    Ebenfalls nicht so toll für den Ausseneinsatz ist das gefaltete Vignolprofil, wie das z.B. vom Knupfer und Malu verkauft wird. Selbst wenn das verzinkt ist, erreicht das nicht die Lebensdauer von massivem Profil.

    Welche Probleme Hohlprofile machen, können die Karlsruher erzählen. Die haben das seit langem im Einsatz und viel Erfahrung damit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

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  • Servus miteinander.

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    auch andere Ausführungen!

    Leipziger hat sie schon in Verwendung.

    Viele Grüße
    Willy

    • Offizieller Beitrag

    Hi,

    wie Thomas schon schreibt liegt bei uns in KA Gleis mit Schienen aus 20x10x2 Rohr. Das Gleis liegt/lag teilweise schon seit 25 Jahren oder länger. Wirklich Probleme, dass es von innen gammelt, oder sich Ameisen einnisten gab es nie. Und das obwohl früher sogar nur 20x10x1,5 verwendet wurde. Dahingehend braucht man sich also keine Gedanken zu machen. Das Verbinden mit Laschen in den Rohren funktioniert super.

    Ein Minuspunkt ist natürlich die begrenzte Achslast im Vergleich zum Vollmaterial.

    Ein Plusplunkt sind die abgerundeten Kanten, welche sehr schonend für die Räder sind im Vergleich zum scharfkantigen Vollmaterial.

    Warum man sich damals im Verein für das Rohrmaterial entschieden hat, weiß ich nicht.

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    Lg Jonas

    Zusatz: angeblich geht das Rohrmaterial zurück zu Hans Deuschle.

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