RhB Ge 3/3 214

  • Hallo zusammen,

    ich bin Tim und komme aus Chemnitz. Ich möchte mir eine 5 Zoll Feldbahnlok ohne Vorbild und Maßstab bauen und brauche eure Hilfe! Ich würde gern wissen wie man einen Rahmen günstig baut und welche Teile ich für die Elektronik benötige. Ein paar Sachen habe ich schon ausgesucht, bei diesen könnt ihr mich gern beraten.

    Motor: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Radsätze und Kette: Knupfer

    Liebe Grüße

    Feldbahni

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Tim,

    es ist vieles möglich und es muss auch nicht gleich Stahl sein (von den Rädern und Achsen mal abgesehen). Ich habe vor 12 Jahren meine erste Feldbahnlok aus Holz gebaut. Dabei waren Rahmen und Aufbau aus Holz und nur wenige Teile, wie Antriebskomponenten aus Stahl. Hier im Forum gibt es noch meinen Baubericht dazu. Leider gingen hier einige Bilder verloren.

    Auf meiner Webseite findest du aber einen ausführlichen Baubericht zu der Lok: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    viele Grüße

    Jonas

  • Hallo Jonas,

    danke für die Tipps. Das ich den Rahmen auch aus Holz bauen kann erleichtert es mir sehr.

    Was würdet ihr empfehlen 12V oder 24V? Ich weiß schon das ich an elektrischen/ elektronischen Bauteilen Einen Motor, eine Steuerung für den Motor, einen Akku, eine Hupe (für mich sehr wichtig! :P ) und verschiedene Knöpfe, Schalter und Armaturen benötige. Habt ihr da noch Empfehlungen? Bei der Steuerung dachte ich an eine von Sabertoth. Aber welche?

    Liebe Grüße

    Tim

  • hallo Tim,

    bei dem Sabertooth-Regler würde ich Dir den 2x32 A Dualregler empfehlen. Es soll darunter auch noch kleinere geben, die habe ich aber noch nicht ausprobiert, deshalb kann ich dazu keine Wertung geben. Aber mit Sabertooth bist Du im Prinzip auf der richtigen Seite.

    Viel Spaß

    Gruß Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,

    Danke für den Tipp, mir wurde eine 4QD empfohlen aber die ist mir einfach zu teuer (120€)

    Liebe Grüße

    Tim

  • Feldbahni

    Ein Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. ( den habe ich in 'Carlchen' verbaut ) reicht für Dein Projekt aus, für die Motorsteuerung kannst Du Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. nehmen. Von Bedienelementen in dieser Baugröße an der Lok oder mit Kabel würde ich aus eigener Erfahrung abraten. Eine 4-5-Kanal-Funkfernsteuerung kostet auch nicht die Welt und es gibt Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. für das Auslösen von Funktionen, die einfach an den Empfänger angesteckt werden.

    Gruß vom Heizer

  • ateshci

    Ich möchte meine Lok im Führerstand steuern. Das heißt ich sitze auf dem Sitzwagen und habe meine Regler und Knöpfe in der Lok.

    Liebe Grüße

    Tim

  • Hallo Tim,

    Hallo Wolfgang,

    Danke für den Tipp, mir wurde eine 4QD empfohlen aber die ist mir einfach zu teuer (120€)

    Liebe Grüße

    Tim

    für den Anfang geht auch sowas.

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Gruß Ingo

    Egal was du bei der Feldbahn baust es gab es bestimmt im Orignal.

  • Hallo Tim,

    der Sabertooth 2x32 ist die neueste Generation mit separater USB-C-Buchse zum PC, d.h. du kannst ihn vom Notebook aus über Kabel einstellen (vor allem die Strombegrenzung) und während der Fahrt die Ströme verfolgen. Die anderen werden über die Steueranschlüsse an den PC angeschlossen, ist unter Betrieb nicht möglich. Zudem versteht er RC-Signal, d.h. du kannst du ihn direkt an den RC-Empfänger anschließen und brauchst keinen zusätzlichen RC-Spannungswandler (falls du mit Fernsteuerung fahren willst, ist bequem). Billiger ist das Teil allerdings nicht (musst dich umschauen), dafür aber in Europa erhältlich, d.h. ohne Zollformalitäten. Die 2x32 A sind für eine leichte Lok unnötig viel (je leichter die Lok, desto kleiner der Strom, bei dem die Räder anfangen zu schleudern - Wolfgangs V 80 wiegt über 80 kg, nach Anfahrtests Strombegrenzung eingestellt auf gut 2x20 A), da würde einer der schwächeren Regler genügen (und ggf. 1-Kanal, falls nur ein Motor), die bieten allerdings keinen so großen Komfort - lies dich durch die Gebrauchsanleitungen durch!

    Zum Fahren per Kabel genügt dir ein Poti in einem Kästchen (ggf. mit zusätzlichem Schalter), die 5V dafür (und auch für den etwaigen RC-Empfänger!) stellt der Sabertooth zu Verfügung (weiß aber nicht, ob die kleinen auch).

    Zum Ansteuern der Hupe, die (falls mit Kompressor) mitunter ziemlich viel Strom frisst, brauchst du ein ausreichend starkes Relais und für dessen Ansteuerung dann einen passenden Knopfschalter, oder bei Fernsteuerung einen RC-Spannungswandler (oder direkt ein ausreichend starkes RC-Relais, hat glaube ich Wolfgang Kroko94 ). Ähnlich dann bei etwaiger Beleuchtung, bei LEDs sind die Ströme allerdings relativ klein.

    Am besten zeichnest du wenigstens grob die Lok, dann kannst du das Gewicht abschätzen/berechnen und die passende Antriebstechnik wählen.

    Schöne Grüße

    Kristian

    PS: Geburtsjahr 2010 oder 2007?

    PS2: Während ich den Beitrag verfasste, sind weitere aufgetaucht, meiner also veraltet. Beim Regler von Ingo würde ich eher annehmen, dass das Zubehör nicht im Lieferumfang enthalten ist, nur der Regler als solcher.

  • Hallo nochmal,

    als Denkanstoß noch eine Frage in die Runde der Erfahreneren: Wie verhalten sich solche "Billigregler" im Bremsmodus? Ich fahre bergab, muss anhalten, stelle den Poti auf null, aber der schwere Zug schiebt die Lok weiter vor sich her, d.h. der Motor arbeitet als Generator und pulvert die erzeugte Spannung in den geschlossenen Regler? Da sowas bei Fluggeräten oder RC-Autos nicht vorkommt, könnte mir vorstellen, dass diese Regler nicht dafür ausgelegt sind, d.h. verbrennen könnten. Wie sind die Erfahrungen hierzu?

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Hallo Feldbahni,

    den Regler aus Beitrag 6 würde ich bei einem 250W/24V Motor nicht nehmen. Selbst bei 90% Wirkungsgrad hast du 11,6A.

    Die im Regler verbauten Relais sind für 7A 30V DC dimensioniert (Datenblatt der 833H-1c-c relais kann man bei Mouser einsehen).

    Sabbertooth sind gut aber nicht reparabel im Gegensatz zu 4QD. Wichtig ist dein Regler muss eine regenerative Bremse mit Rückspeisung in den Akku haben andernfalls brennt der Regler durch, erfüllt 4QD.

    24V Betrieb ist besser als 12V, du hast nur 1/2 Strom = geringere Kabelquerschnitte sind möglich.

    Hupe unbedingt über ein Relais abgesichert vom Akku ansteuern. Bei 24V-Batterie, so wie ich fahre und auch nur mit einem 24V LAdegerät meine Akkus lade, unbedingt einen 60Watt 24V/12V DC/DC Wandler zwischenschalten (Kosten 20€), andernfalls müsstest du wegen der unterschiedlichen Entladung der Akkus mit 2x 12V Ladegeräten oder nacheinander mit einem Ladegerät die Akkus laden. 24V 3A Ladegeräte haben praktischer weise einen XLR-Stecker, wenn eine Ladebuchse in der Lok eingebaut ist erspart dies das Gefummel mit Krokoklemmen an den Akkus.

    Volker

  • als Denkanstoß noch eine Frage in die Runde der Erfahreneren: Wie verhalten sich solche "Billigregler" im Bremsmodus?

    Moin!

    Mein "Billigregler" in meinem RGS Motor 1 bremst nicht, was ich auch für vorbildgerecht ansehe. Zum Bremsen habe ich eine mechanische Bremse eingebaut, welches über einen Krafservo betätigt wird. Bedienung über Steuerkabel. Siehe Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen..

    So einen ähnlichen Regler (von den Bedienelementen aus gesehen), wie Ingo vorschlägt habe ich auch liegen. Dieser schaltet die Fahrtrichtung mittels 1poliger Relais an. Mit dem Schalter am Poti wird in 0-Stellung das Richtungsrelais abgeschaltet und es kommt zu einem Motorkurzschluß = Vollbremsung!!! Hier wäre es ratsam, den Schalter zu überbrücken.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Mein "Billigregler" in meinem RGS Motor 1 bremst nicht, was ich auch für vorbildgerecht ansehe. Zum Bremsen habe ich eine mechanische Bremse eingebaut

    Hallo Gerd,

    auch wenn du mit der mechanischen Bremse bremst, ändert das nichts an der oben geschilderten Tatsache, dass der Motor im "Schiebebetrieb" Spannung generiert und diese irgendwohin abgeleitet werden muss, entweder über den Regler (wofür dieser ausgelegt sein muss) oder über zusätzliche Schutzdioden direkt in den Akku (was bei wechselnder Drehrichtung nicht einfach ist). Schließlich muss man ja aus dem selben technischen Grund (praktischer Grund: wenn jemand die abgeschaltete Lok wegschiebt) auch einen etwaigen Hauptschalter zwischen Akku und Regler mittels einer (ausreichend dicken) Diode überbrücken.

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Hallo zusammen,

    PS2: Während ich den Beitrag verfasste, sind weitere aufgetaucht, meiner also veraltet. Beim Regler von Ingo würde ich eher annehmen, dass das Zubehör nicht im Lieferumfang enthalten ist, nur der Regler als solcher.

    bei dem Regler ist alles tatsächlich dabei. Wie abgebildet sprich Poti und vorwärts rückwärts.

    Zum Thema Erfahrung im Betrieb der sogenannten "Billigregler".

    Ich selber hab den abgebildeten Regler bei meinem Strüver im Einsatz. Bisher ohne Probleme.

    Man sollte sich halt bewusst sein das dieser Regel nicht für Publikum fahren oder sehr schwere Lasten im Dauerbetrieb eignet.

    Wofür in meinen Augen ein "Billigregler" sich Ideal eignet. Ist für Anfänger wie unseren Tim mit kleinerem Geldbeutel der mit einer kleinen Akkulok beginnen möchte.

    Wenn man nicht allzugroße Lasten fährt wie z.b ein bis zwei Erwachsene reicht dies für den Anfang vollkommen aus.

    Und wenn man will kann man ja eines Tages immer noch auf einen andere Steuerung wechseln.

    Gruß Ingo

    Egal was du bei der Feldbahn baust es gab es bestimmt im Orignal.

  • Hallo Ingo,

    Ja mehr als 2 Erwachsene sollens nicht werden!

    Liebe Grüße

    Tim

    Ps: Ich blicke bei den Akkus nicht so ganz durch, könnt ihr mir das was empfehlen?

    Einmal editiert, zuletzt von Feldbahni (7. November 2023 um 18:07)

  • auch wenn du mit der mechanischen Bremse bremst, ändert das nichts an der oben geschilderten Tatsache, dass der Motor im "Schiebebetrieb" Spannung generiert und diese irgendwohin abgeleitet werden muss,

    Moin Kristian!

    Es ist richtig, daß der Motor im Leerlauf Spannung erzeugt. Die muß aber nicht als "Spannungsabfall" entsorgt werden. Wichtig ist, daß das Fahrzeug dabei nicht schneller wie seine Höchstgeschwindigkeit wird. Dann produzieren die Motoren auch nicht mehr Spannung, wie die Betriebsspannung und werden nicht überdreht. Bis jetzt ist mein RGS Motor 1 anstandslos Gefälle mit abgeregelter Leistung gerollt. Der Motor mit eisenlosen Anker hat den Lauf in keinster weise behindert. Beim AT mit seinen Eisenankermotoren tritt da eine magnetische Hemmung auf.

    Meine V20 bekommt das auch so. Wenn Die auch so anstandslos läuft, sehe ich keinen Grund das zu ändern.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose