Drehscheibe einmal anders

  • Servus miteinander!

    Wieder einmal auf einen Link gestoßen.
    Ja mit solchen Maschinen ist es leicht eine Drehscheibe zu bauen.
    Natürlich muß man aber auch das "gewußt wie" haben um die Maschine auch zu betreiben !
    Jedenfalls sehr beeindruckend!!!

    Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo, das wäre etwas für Michael! Stark ist auch die Einschienenbahn. Richtig tolle Ideen haben die Iren.

    Jorge

  • das wäre etwas für Michael!

    ... nicht nur für Michael, auch V75christian ist hier ein Kandidat zum Bau. Wenn ich es recht weiß, bringt er gerade seine Apparatur zum Ausschneiden solcher Sachen ans Laufen.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Das Prinzip ist wie bei den Drehtellern aus Kunststoff für Speisen beim Chinesen, Fernseher u. ä., im angelsächsischen als 'Lazy Susan' bekannt. Nur bei den verwendeten Materialien bin ich skeptisch, ob die Scheibe nach einem Jahr Feuchtigkeit und Dreck, die unvermeidlich eindringen, immer noch funktioniert.

    Die Einschienenbahn ist nach meiner Meinung eine Spaßbahn, die bei höherem Stunden-Beförderungsvolumen auch mit ein paar Schubkarren und Laufplanken realisierbar wäre. Man sehe sich nur mal das Gestolpere Richtung Gewächshaus an. Aber was soll's - Hauptsache, man hat Spaß.

    Gruß vom Heizer

    Einmal editiert, zuletzt von ateshci (8. Juni 2021 um 14:05)

  • Einen 'Mecker' zur Drehscheibenkonstruktion habe ich noch:
    Alle Fahrzeuge müssen die selbe Radreifenbreite aufweisen. Also ein zusätzliches Zwangsmaß neben den üblichen Radsatzabmessungen. Bei einer Innenführung ist das durch die nötigen Spiel- und Stichmaße für alle Radsätze festgelegt.

    Gruß vom Heizer

  • Alle Fahrzeuge müssen die selbe Radreifenbreite aufweisen.

    Bei meinem letzten Besuch in Guben hatte ich Gelegenheit, mal über den Gartenzaun hinweg ein "Drehscheibenlager" zu fotografieren, dass einige Rückschlüsse auf die Konstruktion zulässt. Das Foto will ich hier mal zeigen:

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Leider sieht man hier die "Drehplatte" nicht, wobei die Betonung wirklich auf "Platte" liegt. Das ist wirklich nur ein kreisrundes Blech, dass etwa um das Maß der Spurkranzhöhe tiefer als die Schienenoberkante eingebaut ist. Die Fahrzeuge stehen quasi auf den Spurkränzen auf der Platte. Da gibt es keinerlei Führungsschienen. Bei der ganz unten auf dem Stapel liegenden Drehscheibe kann man einen Teil der "Drehplatte" sehen.

    Viele Grüße und bleibt gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Sternkonstruktion mit Kugellagern - so kenne ich es auch.

    Wenn man eine 90 Grad Gleiskreuzung auf die Platte schweißt, kann die Drehscheibe aus jeder Richtung angefahren werden, ohne dass man sie erst zurückdrehen muss. So ist es auch bei dieser Version, wo die Fahrzeuge auf den Radkränzen über die Scheibe fahren. ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (8. Juni 2021 um 22:26)

  • Servus miteinander!

    Ja über die Qualität der Drehscheiben brauchen wir ja nicht zu diskutieren.

    Trotzdem finde ich die Idee der einfachen Scheibe nicht schlecht!

    Viele Grüße
    Willy

  • Grüßt Euch

    Drehscheiben Versionen gibt es sehr unterschiedliche.

    Die im Film gezeigte Ausführung ist mir schon mehrmals über den Weg gelaufen.

    Vorzugsweise wie gezeigt in Hallenböden, oft in Ziegeleien. Diese ist die Kostengünstige

    Einbauausführung für den Handverschub. Darüber hinaus gibt es natürlich noch stabilere

    und hochwertigere Versionen wie die aus Gusseisen mit eingearbeiteter Führungsbahn

    für die Kugeln. Die Ausführung mit Walzenstern hat gegenüber der Kugelführungsplatte

    den Nachtteil, dass die Walzen blockieren wenn ein Stein als Hinternis auftaucht und

    zermalmt werden muss. Welcher eher bei der Kugel zur Seite entweichen kann.

    Hingegen ist die Belastung auf die Unterplatte bei der Walze eine Linie und bei der

    Kugel ein Punkt und daher günstiger.

    Klar ist eine Verschmutzung immer gegeben und ein Blockieren nicht ausgeschlossen.

    Daher sollte die Scheibe regelmäßig aufgehoben und gereinigt werden. Was bei einen

    Bodengleichen nicht zu vermeiden ist.

    Daher hat man bei der Gusseisernen Ausführung die Kugelbahn höher gelegt und die

    Oberplatte mit einem Schutzrand versehen, welcher vergleichbar einer Laboriertdichtung

    ist. Da eine Formgebungen im Guss einfacher war als bei der Stahlversion.

    Darüberhinaus ist sie auch wesentlich schwerer und kann nicht einfach hochgehoben

    werden um zu reinigen.

    Übrigens hat auch eine Einschinenbahn hat seine Berechtigung, gerade im untergeordneten

    Einsatz wenn es um eine Kosten/Nutzenrechnung beim Aufbau geht.Wenn nur eine Kleinigkeit

    ab- oder anzuliefern ist. Natürlich ist das Fahrverhalten gewohnheitsbedürftig.

    Gruß Michael