Kleine Gleisanlagen

  • Eignet sich der Dachboden der Garage als Winterquartier? Wenn man schon in der Höhe ist, könnte mittels Dachgaube eine Einfahrt geschaffen werden.

    Spitzkehren sind interessant - auf längere Sicht könnte sich aber der mühseligere Betrieb als unattraktiv herausstellen.

    Und da kann man zum verladen auf die Hofebene mit einem einfachen Aufzug (Hebebühne)

    arbeiten.

    Gruß Michael

  • Hoi Simon

    Eine der eindrücklichsten Anlagen der Schweiz. Mit 600m Strecke zwar etwas grösser, aber die Bauweise am Hang ist bemerkenswert und genau das Problem dass du ja auch lösen musst:

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    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hoi Simon

    Eine der eindrücklichsten Anlagen der Schweiz. Mit 600m Strecke zwar etwas grösser, aber die Bauweise am Hang ist bemerkenswert und genau das Problem dass du ja auch lösen musst:

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    Gruss Dani

    Ich habe dieses Video gesehen. :) Sehr inspirierend.

    Bevor der Ausbau der Anlage vorangetrieben wird, wird der Bestand gerichtet. Gleisbauteam im Einsatz.

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  • Guten Abend

    Auch das ist wichtig! Weißt Du, alles haben ist schwierig. Damit meine ich,

    ein ebenes Gelände wäre zwar einfach, aber dann müsstest Du bestimmt auf

    diese geniale Aussicht verzichten. Und außerdem kannst Du wenn Du mit

    dem Zug die Höhendivergenz überwunden hast auf dein Schaffen hinabblickt

    und die erreichte Leistungen bewundern. 😉

    Da muss ich mich doch berichtigen. Für deinen Fuhrpark ist doch eine

    Kehrtunnelanlage mit Brücken das passende. Spitzkehre wäre eine bescheidene

    Kompromisslösung und der Schrägaufzug sehr unpassend.

    Aber als Verladeoption ist der Aufzug sinnvoll.

    Ich habe mir erlaubt einfach mal meine Hebebühne welche ich zum überwinden

    Eines Höhenunterschiedes von zwar nur 1,2m einsetze. Mehr ist natürlich auch

    möglich.

    Hier das Foto

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    Gruß Michael

  • Moin

    So eine Schöne Aussicht. Naja In Ostfriesland ist auch nicht alles Platt wie die Sprache 😜. Mein Haus steht auch auf einem alten Deich, also habe ich vom Haus zum Garten 1,6m Höhenunterschied den es zu überwinden gilt.

    Welche Steigung wird denn empfohlen wenn man noch etwas Transportieren möchte?

    Hatte an 1cm pro Meter gedacht, maximal an 1,5cm pro Meter. Oder was meint ihr. Sprechen über 7 1/4 Zoll. Mindestradius 5m

    Gruß Timo

  • Moin Timo,

    1,6m ist zu niedrig, um drunter durchlaufen zu können - ich würde die Steigung möglichst nahe am Grundstücksrand entlangführen, damit es z.B. beim Rasenmähen nicht stört. Dort besteht auch die beste Möglichkeit, ein Minimum an Steigung herauszuholen. Zu den möglichen Steigungen kann ich keine konkreten Zahlen nennen - es ist ja auch abhängig von dem zu transportierenden Gewicht, der Zuglänge - und auch, ob sich der Zug dabei durch eine Kurve kämpfen muss. Das beste wäre wohl, es mit einer Rampe - gebaut aus Hilfsmitteln - zu testen.

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Ich lasse mich auf die Äste hinaus, wenn ich behaupte, dass die empfohlene Maximalsteigung bei 2% liegt aber so hab ich es gerade im Kopf.

    In der Praxis habe ich die beiden bestehenden Anlagen, auf welchen wir regelmässig fahren auf deren Steigungen überprüft und habe bei beiden, streckenweise Steigungen von 4,9% gemessen. Bei trockener Witterung zieht unsere Ge 2/4 in Spur 7 zwei volle Wagen (beide zusammen geschätzt 800 kg) diese Steigung hinauf. Unsere G 3/4 und G 3/3 machen dies auch bei Regen. Aber eine Empfehlung für solche Steigungen gebe ich nicht und wenn man sich ums Verrecken daran annähern will, dann nur über sehr kurze Distanzen.

    Gras und abgeschleudertes Öl sowieso, sind tödlich für solche Unterfangen.

    Unsere Spur 5 Lokomotiven verteilen immer wieder gerne Öl auf der äussersten Schiene unseres Dreischienengleises.

  • Ergänzung.

    Zum Vergleich. Der oben gezeigte Schienentraktor Ge 2/2 schafft auf trockenem und sauberem Gleis bei 4.9% Steigung gerade noch den ebenfalls oben gezeigten Niederbordwagen, wenn gleichzeitig mein Sohn der Lockführer ist. Wenn stattdessen ich drauf sitze ist Ende Gelände.

    Einmal editiert, zuletzt von Capra Ibex (29. August 2022 um 13:18)

  • Grüßt Euch

    Ich sehe es genauso. 2% ist immer gut zu fahren, auch mit nicht so

    Leistungsstarken Loks. Mehr geht auch, aber da können Schwierigkeiten

    auftreten, gerade beim Rasengleis und bei Regen. Beim Thema sanden

    hatten wir es schon ausführlich Diskutiert.

    Ich selbst habe zwei Steigungen mit mehr als 5% welche sich grundsätzlich

    befahren lassen.

    Gruß Michael

  • Käme denn eine Überbrückung der Einfahrt überhaupt in Frage? Es ist ja auch eine optische Angelegenheit, wie dann der Blick von der Straße aus auf das Haus wirkt - je nachdem wie das Bauwerk ausgeführt wird. Eine reine Stahlkonstruktion könnte als "Fremdkörper" wirken - eine möglichst filigrane Steinbogenoptik würde die Ansicht eventuell sogar positiv bereichern. Denkbar ist auch noch eine moderne Betonoptik, die sich farblich an der Hausfassade orientiert...

    Fotomontagen können zur Lösungsfindung beitragen ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (30. August 2022 um 09:45)

  • Hallo zusammen, hallo Rudiratzrutz

    Die Optik ist das kleinste Problem.

    Wenn ich das Haus umrunden wollte, müsste ich näher entlang der Hausfassade tun.

    Die magentafarbene Linie wären knapp 24 Meter Brücke auf 3 Meter Höhe. Ein imposantes Bauwerk. ;)

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    Bis mich nicht Madeleine von Schweden heiratet, oder mir ein Goldesel zuläuft, fehlt mir dazu das Geld.

    Und gegen so eine Heirat würde meine Frau sicher aufbegehren. :P

  • Achso - demnach reicht es ja trotzdem nicht, um auf das höhere Plateau hinterm Haus zu kommen. Und nur für die Umrundung des Hauses ist der Aufwand dann doch zu hoch.

    Bliebe noch die Möglichkeit, die rote Strecke am unteren Bildrand mittels Dachgaube(Seitengiebel) auf den Dachboden der Garage zu führen(falls dort genug Stauraum für das rollende Material vorhanden ist).

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Salü zusammen

    Nun kann auch ich langsam etwas zum Thema kleine Gleisanlage beitragen. Da beim Arbeiten sooo viel wertvolle Zeit verloren geht, muss das Werkeln an der Gartenbahn leider in die Randstunden verlegt werden..

    Nach Umbau und Einzug im Eigenheim kam der Garten an die Reihe. Viele Büsche mussten ausgegraben werden. Einerseits waren da Neophyten eingepflanzt, andererseits waren die Pflanzen zu nah aneinander gesetzt; das einzelnen Büsche konnten sich nicht richtig "entfalten". Die ersten Gleise habe ich hingelegt, wo sie später einmal sein könnten:

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    Auf der andern Seite des Hauses, nachdem die Wiese dann auch tatsächlich gewachsen ist, habe ich die Kurve ausgelegt, damit ich den Spielturm für die Kids platzieren konnte. Die Schienen werden zwischen den zwei Schaukeln durchgeführt, damit im Falle eines Absturzes aus der Schaukel nicht auf der Schiene gelandet wird (der Verletzungen wegen).

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    Bei Dani konnte ich die Weiche abholen. Transport auf Sackkarre, mit Bus und SBB...

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    Nach dem Umbau:

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    Unterdessen liegen die ersten Schienen provisorisch im Graben. Vorne bei den Grüntonnen kommt die "Depotweiche" hin.

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    Für den Unterbau habe ich mir folgendes vorgestellt:
    Vlies zu unterst, dann mit feinem Kies auffüllen, stampfen, darauf den Gleisschotter mit den Schienenrosten.

    Die Werkstattzufahrt mache ich mit 3-Schienengleis, damit allfällige 7 1/4-Zoll Fahrzeuge ebenfalls hineingefahren werden könnten.


    Damit die Schienen völlig "schweisslos" gebogen werden können, habe ich Dani's Biegevorrichtung an einen Getriebemotor montiert. Das braucht zwar gegen 30min, bis ein Stück Schiene gebogen ist. Da aber noch andere Arbeiten gleichzeitig getätigt werden können, fällt das gar nicht auf :saint:

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    Gruss vom Steff

    On the rail again.

  • Hallo zusammen

    Habe gestern ein wenig herumgespinnert und mir das zukünftige Layout meiner Gleisanlage auf den Plan gebracht.

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    Ein paar Eckdaten (Pi x Daumen):

    Blaue Streckenführung ca.140 Meter Gleislänge.

    Höhenunterschied von Punkt 7 bis Punkt 28 = 3 Meter.

    Steigung: konstant 5% (ich weiss dass ich weiter vorne selber geschrieben habe, dass das Wahnsinn ist ;) )

    Bin heute Abend mit dem GPS Vermessungsgerät im Garten herumgerannt um zu sehen ob das auch passt.

    Ergebnis. Mit ein paar wenigen Tweaks in der Linineführung so tatsächlich umsetzbar.

    Erdbewegungen nach dem Prinzip Massenausgleich: Ca. 40 m3 ausgraben und an anderer Stelle wieder aufschütten.

    Materialbedarf für 3 Schinengleis: ca. 70 Stangen U 15/30/15 und ca. 27 Stangen U 25/40/25

    Aproxximative Materialkosten: CHF 3875.60 (Stahlpreis von letzter Woche)

    Nicht eingerechnet: Geländemodellierung und Stromkosten.

    Fazit insgesamt: Verbesserungswürdig :P

  • Die Idee hat was es gibt auf jedenfall eine interessante Betriebsführung.

    Ich habe auf englischen Privat Anlagen gesehen, die zwar flach waren aber vom Platz begrenzt, das dort mit zwei Loks gefahren wurde. Mit Zug und Schublok. Damit entfällt dann auch das Umsetzen.

  • Guten Abend

    Ich kann mich nur Werner anschließen.

    Das gibt bestimmt keine langweilige Anlage.

    Da soll einer sagen, es geht nicht in solch einem Gelände

    eine Bahn zu bauen. Natürlich sind 5% kein Pappenstiel

    aber fahrbar. Man muss sich nur darauf einstellen und die

    Betriebsführung mit seinem Fuhrpark darauf ausrichten.

    Damit meine ich dass man keine Kleinlok mit einem großen

    Zug den Berg hinauf quälen soll. Aber das versteht sich

    von selbst.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Tach zusammen,

    ... geschoben geht immer ...

    Mit einer E69 von RS habe ich im Huserland zu Test zwecken, die Loks zur Verladestelle den Berg rauf geschoben.

    Das sind glaube ich mehr wie 5% ...

    Die Lok ist auf 50kg Gesamtmasse beschwert worden. Der Antrieb hat 250 Watt, alter Knupfer Antrieb mit Schnecke.

    Grüße vom Bucki