Hallo Ingo,
das "Pfeifen" kommt vom der Ansteuerfrequez des Motorstellers. Dies kann auch der Grund für die Temperatur sein. betreibe mal den Motor über eine Sicherung direkt an deinem Akku. Teste dann die Temperatur am Gehäuse.
Volker
Hallo Ingo,
das "Pfeifen" kommt vom der Ansteuerfrequez des Motorstellers. Dies kann auch der Grund für die Temperatur sein. betreibe mal den Motor über eine Sicherung direkt an deinem Akku. Teste dann die Temperatur am Gehäuse.
Volker
Morjen. Hab den Motor mal mir dem RC Regler laufen lassen, der da entgültig rein kommt, das Pfeifen ist fast weg, die Temparatur bleibt. Aber das Teil läuft ja bestenfalls auf Halbgas und wohl keine Stunde am Stück. Ich scanne und passe im Moment die oberen Gehäusebiegungen auf mein Modell ein. Wenn da ein Scan gewünscht ist, bitte melden.
MfG Ingobertus
Hallo Ingo,
immer wenn du bei einem Motorsteller ein Pfeifen hörst, ist dies die PWM-Frequenz mit der der Motor angesteuert wird. Bleibt selbst bei Vollgas ein Pfeifen hörbar ist die ein sicheres Zeichen dafür dass der Motorsteller keine 100% Ansteuerung des Motors beherscht. Die Ursache dafür kann unterschiedliche Gründe haben. Technik des Stellers, RC Signal zu klein.
Die von uns fast immer verwendeten Motorsteller von 4QD oder Curtis können 100% Ansteuerung.
Volker
Danke für die Info. Ja, bei Vollgas ist das Pfeifen weg und zwischedrin kaum noch hörbar. Hab mir den Robbe navi auf grund der Empfehlung hier im Forum zugelegt und der läuft auch prima. Der hat 40Ah Dauer und kurzfristig 70 Ah. Da ich elektrisch wenig bis keine Ahnung habe, gleich schon meine nächste Frage: Ich will mir einen automatische Sicherung einbauen, wieviel Ah sollte die haben, auch um den Motor zu schützen?
LG Ingobertus
Hallo Ingo,
Ah steht für Amperestunden, wird bei der Kapazität einer Batterie verwendet. A steht für Ampere = Strom. Eine automatische Sicherung, was verstehst du darunter? Eine Absicherung des Motorkreises, wozu? Sicherst du den Regler ab kann folglich auch nicht mehr Strom als durch diese Absicherung zum Motor fließen. Ess gibt ultraschnelle Schmelzsicherungen Typ K auch als Automaten. kritisch ist dass der Auslösestrom im Kurzschlußfall immer der 3-fache Nennwert ist und egal ob Automat oder Schmelzsicherung fast immer noch zu träge für die Elektronik ist. Ich sichere meine Loks wie folgt ab: Hinter der Batterie eine Sichrung für den Motornennstrom (250W 10A, 350W 16A), bei Loks mit mehreren Motoren Batteriesicherung für die Summe der Motorströme, Am Motorstellerausgang dann entsprechende Sicherungen für jeden Motor. Damit habe ich bei den von mir verwendeten 4QD-Steuerungen noch nie Probleme gehabt.
Übrigens kann der Robbe naviCotrol 540 nur 50A Maximalstrom, zumindest lt. Datenblatt. Da wäre ich mit der Angabe 40A Dauerstrom vorsichtig.
Wenn ich mir die Bedienungsanleitung durchlese schafft er gerade mal für 3 Minuten die 40A.
Volker
Hallo Ingo
Die Sicherung schützt immer nur die Leitung.
Die Transistoren der Steuerung die du da ausgesucht hast, sterben bei der ersten höheren Belastung vor deinem Motor.
Deswegen gehört die Sicherung an die Stromquelle, die Batterie. Ein klassischer Sicherungsautomat reicht. Bei Gleichspannung musst du allerdings den Auslösestrom eines Hausautomaten mit Wurzel 2 multiplizieren.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Moin!
Ich habe den ROXXY Navy Control 700 in meiner V20. Im Aussehen und Daten ist Er mit dem Robbe Navy Control 540R identisch. Wird wohl für mehrere Anbieter in anderer Farbe und Aufkleber gebaut, wie man es auch von anderen Produkten kennt.
Das Pfeifen in Teillast hab ich auch, was ich mit einem Soundbaustein von Dietz übertöne. Bei der Taktfrequenz von 1KHz ist das auch kein Wunder.
Als "Einheits-Batterie-Steckverbinder" hab ich bei mir die XT60 Steckverbinder verbaut, Die bis 60A können sollen.
Zum Absichern nehme ich KFZ-Standart-Flachsicherungen, Die es bis 30A gibt. In meinem AT1 Akkutriebwagen habe ich einen Sicherungshalter mit LED Anzeige (https://www.conrad.de/de/p/tru-compo…ar-1588004.html) . Fällt eine Sicherung aus, leuchtet die dazugehörige LED, wenn der betreff. Stromkreis eingeschaltet. Reservesicherungen habe ich in jedem Fahrzeug mit diesen Sicherungen.
Gruß Gerd
Hallo Thomas
Bei dir ist schon eine Navy 540 abgeraucht? Erzähl doch mal wie das passiert ist. Bei welcher Belastung, mit vieviel Volt bist du gefahren. Wäre echt interessant zu wissen.
Ich hab mit der Navy schon Publikumszüge gezogen mit 20 Personen (Kinder und Erwachsene) und das im Dauerbetrieb. Möchte das echt nicht erleben, dass die abraucht...
Nochmal zu den Daten der Navi control 540R, weil hier im Forum was von 50A kurzzeitige Spitzenlast gesagt wurde. Bei Robbe steht explizit 40A Dauerstrom, ok jetzt nicht stundenlang, aber wer fährt schon immer Vollgas, schon gar nicht mit einer Feldbahn und die Spitzenlast ist mit 70A angegeben . Na ja, werd ich eben testen .
MfG Ingobertus
Hallo Ingo,
Anfahren und Fahren ist für die Motorsteller in den seltensten Fällen das Problem. Sieht man defekten Motoren, Blockade oder "digitalem" (Stopp/Vollgas) Fahren ab. Die meisten Probleme bereitet das Bremsen. Nimmt man die Geschindigkeit zu schnell zurück, erzeugt der Motor eine um so höhere generatorische Spannung die 1. über der Betriebsspannung liegen kann (habe selbst schon mit 250W Motoren im Leerlauf Rückspannungen von 32V bei 24V Betriebsspannung gemessen) und 2. dabei Ströme die nach Möglichkeit in den Akku zurückgespeißt werden sollen. Ist der Akku voll kann die Energie nicht aufgenommen werden und muss im Steller in Wärme ungesetzt werden. Zum anderen können Ströme entstehen die für die Recoverydioden in den Fets zu hoch sind, Dies ist dann der der Fall wenn der Steller keine aktive Bremsfunktion besitzt und die korrekten Fets der H-Brücke ansteuert. Motorsteller mit einer, vom RC Signal unabhängigen, Bremsrampe sind da im Vorteil.
Die Navy Regler sind lt. Hersteller für den Betrieb der 600 und 700 Motoren gedacht. Glaube kaum dass du solche Motoren in deiner Lok hast. Selbst der früher gerne für Tatzlagerantriebe verwendete BB900 ist leistungsmäßig schon drüber.
Volker
Ja, mag sein, ich teste das auf jeden Fall. Aber selbst ich als Leihe weis, wenn der Regler 40A kann und der Motor verbraucht nicht mehr als 40A ist dem Regler wohl egal welcher Motor da dran hängt. - Der Sache mit dem Abbremsen werde ich auf jeden Fall beachten und mal bei der Fahrt ein Messgerät dran hängen. Klappt aber wahrscheinlich dieses Jahr nicht mehr. Dass es womöglich besseres Material , aber zu bedeutend höheren Preisen gibt, steht ausser Frage. Muss halt eben mit meinem Budget den Ball flach halten.
LG an alle, Ingobertus
Hallo Thomas
Bei dir ist schon eine Navy 540 abgeraucht? Erzähl doch mal wie das passiert ist. Bei welcher Belastung, mit vieviel Volt bist du gefahren. Wäre echt interessant zu wissen.
Ich hab mit der Navy schon Publikumszüge gezogen mit 20 Personen (Kinder und Erwachsene) und das im Dauerbetrieb. Möchte das echt nicht erleben, dass die abraucht...
Hallo Ingo
Das letzte Mal war dieses Jahr in Schackendorf. Der Erbauer hat zur Demonstration der Leistungsfähigkeit seiner Lok mit 2 Reglern und 2 Motoren zwei Publikumswagen angehängt und ist mit der Last von vier Fahrgästen das erste Mal die Steigung hinter dem Tunnel hinauf beschleunigt.
Das Resultat war zum Glück nur eine defekte Steuerung.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Moin,
als Schiffsmodellbauer habe ich reichlich mit Reglern zu tun, auch für Bürstenmotore (im "Fachjargon" auch "Blechbecher" genannt), mittlerweile aber immer mehr mit Reglern für BL-Motoren.
Bei Reglern für Boote wie z.B. Navy-Control muss der Hersteller nicht zwingend beachten, das der Motor Spannung auf das System zurückkoppelt, weil es das bei Booten oder Flugzeugen technisch nicht gibt, möglicherweise aber bei Trucks, Autos und Hubschraubern (Autorotation) durch fehlendes Auskuppeln des Motors vom Antriebsstrang wenn das Fahrzeug ausrollt. Pauschal sollte man das also bei einem Bootsregler nicht unbedingt annehmen. Der Hinweis auf EMK-Bremse in der technischen Beschreibung gibt da eher Aufschluß.
Bremst man seine Bahn mit dem Motor, sollte man die erzeugte Spannung dabei nicht unterschätzen und ggf mal mit einem Messinstrument (hier ist analog besser als digital!) messen. Die Höhe des Stroms ergibt sich aus dem der Spannung sich gegenüberstellende Innenwiderstand des Systems, dieser wiederum kann teuflich klein sein und einen demendsprechend hohen Strom fliessen lassen. Leittragende sind der Motor (auch der kann heiß werden, Hitze führt bei Blechbechern zu Entmagnetisierung der Dauermagneten = Langzeitschaden), der Regler (Dioden, Transistoren, Fet´s werden überstromt = überlastet) und Akku, schlimmstenfalls bei zu knapp dimensionierten Leitungen die Verbindungen, Stecker, Endschalter (Natoknochen) etc. Was zuerst dran glaubt ist da von Fall zu Fall unterschiedlich.
In meinen Booten habe ich z.B. keinerlei Schalter mehr verbaut, die Dinger korrodieren gerne (Feuchtigkeit aus der Umgebung)und sind ersatzlos rausgeflogen. Fernsteuerung an, Akku im Boot anbstöpseln und das Boot ist betriebsbereit (Spannungsversorgung des Empfängers erfolgt über BEC des Reglers). xT60 und xT90 Stecker sind da meine Favoriten, und da die meisten Boote bei mir eher die Langsamläufer sind, bevorzuge ich BL Motore mit sehr sehr niedriger KV-Zahl (unter 300), um mit möglichst hoher Spannung die Drehzahl zu erreichen. Oberster Grundsatz: je höher die Spannung, desto geringer der Strom. Hohe Spannung (bis 60 Volt) ist leichter zu händeln, als hohe Ströme.....
großer Vorteil der BL-Motore im Boot: höherer Wirkungsgrad (= mehr Fahrzeit), meistens leiser, besseres Anfahrverhalten im unteren Spannungsbereich, kompaktere Bauweise und kein Bürstenfeuer.
Wie macht Ihr das so mit dem Entstören der Unite-Motoren bzw Bürstenmotoren?
Hallo Boris,
ich kann nur für die von mir verwendeten 4QD Motorsteller sprechen. Bei Motoren der 250W-Klasse habe ich bis heute keine Entstörung benötigt, die Fets sich ausreichend dimensioniert.
Beim Bosch GPA 750W-Motor kommen direkt am Motor die Zuleitung durch 2 Ferritkerne 2x gewickelt.
Die Motoren haben durch die 4 Motorkohlen ein recht geringes Bürstenfeuer. Da ist der BB900 und baugleiche extremer.
Kritisch wird es bei den Motoren immer dann wenn die Gehäusetemperatur >75° ist dann ist im Motor die Temperatur meist schon in Bereichen wo die Curietemperatur der Magnete erreicht wird und es zu irreversiebler Reduzierung oder totaler Zerstörung des Magnetismus kommt.
Volker
Hallo
Moin,
Wie macht Ihr das so mit dem Entstören der Unite-Motoren bzw Bürstenmotoren?
Hallo Boris
Bei meinen DC Motoren gehe ich nach den Vorgaben von 4QD vor.
Der Motor wird zerlegt und die Kollektor Platte abgenommen.
Die serienmäßige Anschlussleitung wird entfernt und durch höchstflexible, feinstdrähtige, silikonisolierte Anschlussleitung AWG8 (8mm2) ersetzt. Über die Kohlen wird ein Scheibenkondensator 1nF/1000V gelötet.
Direkt am Motor wird jedes Kabel mit zwei Windungen über einen Ferrit Ringkern oder Klappferrit gewickelt. Die Motorkabel werden verdrillt.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Morjen
Erste Rahmenteile sind da. Dann kann es ja los gehen!
Moin Ingo,
schaut ja schon echt gut aus! Bin auf neues von deinem Projekt gespannt.
Viel glück und liebe Grüße.
Hallo, ja Danke
Fahrwerksrahmenteile (10mmx90mmx380mm) sind auch schon gekommen, jetzt gehts ans zuschneiden derselben und ans drucken der vorläufigen Radlagerführungen. Die werden so etwa wie bei V8Maschin in Beitrag #10
LG Ingobertus
Heute sind Bodenplatte und Bleche für vorderen Aufbau gekommen ( alles 5mm). Maße sind sehr genau, allerdings hat die Bodenplatte in der Länge eine kleine Biegung in der Mitte, so ca 4mm. Die Bodenplatte wird außen auf beiden Seiten der Länge nach durch eine 25x15x2mm U-Schiene verstärkt. Ich hoffe mal, dass die Schienen die Platte gerade ziehen kann.- Weis einer wo es diese U-Schienen gibt, ich finde sie nirgens. Notfalls muss ich ein 25x25mm Vierkantrohr der Länge nach durchflexen. - Heute werde ich wohl nicht weitermachen können, Meins ist Malade.
Hallo Ingo,
scharfkantiges U-Profil in 25x15x2 kenne ich nicht. Es gibt 24x15x2mm. Habe einen Vorrat da schwer beschaffbar.
Volker