Heeresfeldbahnwagen

  • Moinsen Florian,

    natürlich kannst du Loren auch ungefedert bauen.

    Als Federung funktioniert auch Holz und Gummi / Leder geschichtet.

    Ob mit oder ohne Federung, achte auf eine Drehpunktauflage des Drehgestellwagens.

    Soll heißen, wenn ein Drehgestell recht stramm am Aufbau hängt, muss das andere locker anliegen.

    In meinem Fall für die Schwerlastlore habe ich Flanschlager zur Aufnahme eines Bolzen vom Aufbau verwendet. Sowie beim Sattelzug, hat sich sehr gut bewährt.

    Hier einige Bilder dazu

    Gutes Gelingen und Grüße vom Bucki

  • Grüß dich Florian

    Grundsätzlich hast Du recht. Klar ein gefedertes Fahrwerk kann immer besser Kreuzschlag ausgleichen als ein starres. Um den Nachteil zu kompensieren ist der Achsstand ein wichtiger Punkt in Verbindung mit der Gleislage. Auch solltest du die Spurkranzhöhe nicht außer Acht lassen. Die Spurkränze welche bei den Anlagen auf 7 1/4“ genutzt werden, richten sich an das Verhältnis von Regelspurrädern und nicht an jene der Feldbahn im zubauenden Maßstab. Aus diesem Grund nutze ich (wir) andere Maße. Klar, können wir da nur auf Unseren Anlagen fahren und müssen dann die Spurkränze wechseln wenn wo anders gefahren werden soll. Aber um auf dein Gedankengang zurück zu kommen, ist es wichtig die Drehgestelle zum Aufbau hin recht flexibel zu gestalten und die Lasteinleitung so gut wie möglich auf die Zapfenmitte zu bringen.
    Aber wie ein Spruch es so schön ausgedrückt: probieren geht über studieren 😉

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Federn oder nicht federn,

    die Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Je weniger Aufwand man für die Federung betreiben will, um so mehr Aufwand muss man auf die Gleislage verwenden. Beim Bau der Droyßiger Bärenbahn fahren wir im Bauzustand über die abenteuerlichsten Gleislagen mit wenig oder keiner Federung. Aber eben auch mit möglichst leichten Fahrzeugen, die schnell wieder eingegleist sind. Wenn es dann ans Eingemachte geht und womöglich auch noch die Dampflok zum Einsatz kommen soll, dann muss ich mit dem Schotterteam schon eine ganze Weile arbeiten, ehe wir einen Streckenabschnitt freigeben können.


    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Aus diesem Grund nutze ich (wir) andere Maße. Klar, können wir da nur auf Unseren Anlagen fahren und müssen dann die Spurkränze wechseln wenn wo anders gefahren werden soll.

    Welche Maße verwendet ihr da, wo finde ich die?

    Aber um auf dein Gedankengang zurück zu kommen, ist es wichtig die Drehgestelle zum Aufbau hin recht flexibel zu gestalten und die Lasteinleitung so gut wie möglich auf die Zapfenmitte zu bringen.

    Mein Ansatz (der nur auf theoretischen Überlegungen beruht) ist beim Drehgestell die Flanschlager mit Pendelkugellager zu nehmen, die Welle nach unten länger lassen und unten ansetzen. Auf dem Ansatz einen Luftreifen von einem Scooter (6 x 1 1/4 Zoll) zu montieren der sich in einem Ring am Drehgestell abstützt. Somit wäre die Bewegungsfreiheit von der Traglast "entkoppelt" und man könnte die "Flexibilität" des Drehgestells am Rahmen mit dem Reifendruck einstellen. Mit den maximalen 6 bar dürfte das fast starr sein... die Bewegungsfreiheit bzw. die Rotation wäre sehr leichtgängig weil komplett kugelgelagert (im Flanschlager und Scooterreifen)

    Habe das mal grob im CAD skizziert wie ich mir das vorstelle...

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  • Noch ein Nachtrag nur so

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    Dieser Landwirtschaftswagen ist ungefedert und läuft problemlos auch auf „fliegendem“ Gleis.

    Gruß Michael

  • Welche Maße verwendet ihr da, wo finde ich die?

    Mein Ansatz (der nur auf theoretischen Überlegungen beruht) ist beim Drehgestell die Flanschlager mit Pendelkugellager zu nehmen, die Welle nach unten länger lassen und unten ansetzen. Auf dem Ansatz einen Luftreifen von einem Scooter (6 x 1 1/4 Zoll) zu montieren der sich in einem Ring am Drehgestell abstützt. Somit wäre die Bewegungsfreiheit von der Traglast "entkoppelt" und man könnte die "Flexibilität" des Drehgestells am Rahmen mit dem Reifendruck einstellen. Mit den maximalen 6 bar dürfte das fast starr sein... die Bewegungsfreiheit bzw. die Rotation wäre sehr leichtgängig weil komplett kugelgelagert (im Flanschlager und Scooterreifen)

    Habe das mal grob im CAD skizziert wie ich mir das vorstelle...

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    Grüß Dich

    Zu deiner Frage, die „Norm“ nennen wir WUUBS und heißt nichts anderes als die Abkürzung der Namen der von Anfang an beteiligten Personen. Wenn Interesse herrscht kann ich sie dir zukommen lassen. Auf dem Spurkranz bezogen haben wir eine breite von 8 (7) mm und eine Höhe von 10-12mm Laufflächen Breite sollte nicht kleiner sein als 25mm. Doch anzustreben ist 30mm. Dann gibt es beim überfahren des Herzstückes kein hinein fallen. Im Internet ist sie meines Wissens nicht.
    Auf die Ausführung in deiner Drehgestell Konstruktion hin einzugehen: gehst Du einen Neuen Weg 👌. Ob er gut oder schlecht ist will ich mir noch gar kein Urteil bilden. Denn wie immer die Hinternisse stecken im Detail 😉. Aber wenn man es nicht ausprobiert kann man es auch nicht erfahren. Also wie ich es gerne sage: mach einfach mal 👍 und lass das Ergebnis uns wissen. Auf alle Fälle nicht schlecht.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Moin

    Ich arbeite mit dieser Zeichnung, worauf zu erkennen ist das sich der Wagenkasten mit Rollen auf dem Untergestell abstützt.

    Gruß Timo Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Minibahn Emden

    Schrauben drehen Muttern drehen
    Mit ölverschmierten Flossen in der Werkstatt stehen
    Willst du ran die Trophäen
    Dann musst du erstmal richtig an den Schrauben drehen!

  • Hey Timo

    Ja, dagegen ist nichts zu sagen. So hatte ich zu erst meine Personenwagen auch gebaut. Allerdings hatte ich immer das Problem das er Entgleist ist. Wobei ich nichts anderes gemacht habe wie das Original auch 🤔. Oder? Na klar! Zum einen einen past das Fahrzeuggewicht nicht zur Federkraft und zum anderen das Ladegewicht zum Verhältnis. Achte mal darauf 🧐 die Stützrollen liegen außerhalb der Spurweite. Was das selbe ist als ob du dich auf den Muldenrand deiner Lore setzt. Bei einer Kreuzverschränkung der Gleislage wird das Drehgestell sein eines „Beinchen“ heben. Daher habe ich an der Ausführung in dem Fall nichts geändert, sondern nur zusätzlich eine Druckfeder auf den Drehzapfen gesetzt welcher zwar den Aufbau im ungeladenen Zustand aushebt, aber mit Personen das Drehgestell durch die Federkraft nach unten drückt. Seit dieser Zeit ist er nicht mehr entgleist. Aber ok, das ist mein Erfahrung und nicht der Stein der Weisen 😉.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Guten Morgen,

    ich setze bei solchen Wagen (und auch Drehgestellloks) gerne auf Dreipunktlagerung.
    Sprich, ein Drehgestell sützt sich über die Rollen und kann nur in der Neigung "kippeln", das andere Drehgestell ruht allein auf dem Zapfen in der Mitte (bzw. mit einer Kugelpfanne mit Hutmutter) und ist somit in alle Richtungen frei beweglich. Die Rollen begrenzen ds Seitenspiel, im Falle der Shay sind das 3mm Luft. Die Hutmutter ist durchbohrt und hält den Sicherungsbolzen mit dem das Drehgestell gegen abfallen gesichert ist.

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    Klar, je größer die Bahnen werden, desto schwieriger kann das sein. Ideal wäre schon ein Wiegebalken, besser sogar passend gefedert. Aber wie Weimi schon schreibt ist das immer so eine Sache mit dem Leer- und Personengewicht oben drauf.

    Grüße, Gerd

  • Jungwerker 5. November 2024 um 13:04

    Hat das Label von Frage auf Kommentar geändert.
  • Hallo Timo,

    das mit den Stützrollen (#28) funktioniert, wenn die Radsätze gefedert sind. Bei ungefederten Drehgestellen lager ich die Last immer mittig auf einer Kugelpfanne DIN 6319. Seitlich sind Stützen angeordnet, entweder Rollen oder Messingblöcke die einen Luftspalt von 1mm haben, begrenzen die mögliche seitliche Kippbewegung. Damit haben die Drehgestelle ausreichend Bewegungsfreiraum und sind entgleisungssicher. Seitliche Abstützung ohne Federung führt fast immer zu Entgleisungen weil die erforderlichen Kräfte zum Ausgleich der Gleislage zu hoch sind.

    Volker

  • Moin Volker

    Die Seitliche Bewegung wird bei meinem Wagen auch durch ein Kugelgelenk gegeben sein das sich im Boden des Wagenkastens befindet. Die seitlichen Abstützungen werden durch Rollen die im Rahmen gefedert sind und durch eine Schraube die die Stärke einstellt gegeben sein. Aber alles zu seiner Zeit, nun ersteinmal die Drehgestelle fertigstellen und dann gehts weiter, aber danke für die Tipps und Anregungen!

    Gruß Timo

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  • Moin

    Es ist nun einige Zeit vergangen und der Wagen ist dem Betrieb übergeben worden. Gegenüber der ersten Idee bin ich noch umgeschwenkt und habe das Vorbild der leichten Variante des Heeresfeldbahnwagen gewählt, da mir die Proportion besser passten. Habe nun erstmal auf die Federung der seitlichen Drehgestellabstützungen verzichtet. Sie haben zum Drehgestell nun ca 2mm Luft und wenn der Wagenkasten gerade steht liegt er nur auf dem Kugelgelenk auf. Wie gesagt der Wagen verwindet sich auch während der Fahrt etwas. Bin bislang mit dem Wagen nicht einmal entgleist und der Fahrkomfort ist auch ok. Es fehlt irgendwie noch etwas Beschriftung an dem Wagen, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen ob und wie die Beschriftung bei der leichten Variante ausgesehen hat.

    Nun noch ein paar Bilder von Wagen: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

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  • Hallo Timo,

    ich lagere meine 5-Zoll Wagenkästen auch mit Kugelpfannen auf den Drehgestellen. Allerdings habe ich außen Messinggleitstücke auf der Traverse der Drehgestelle die beim Kippen des Aufbaus nach 1mm den Wagenkasten stützen. Damit habe ich auch keine Probleme mit Entgleisungen.

    Volker