Bedienungsanleitung

  • Hallo Dietrich

    Es gibt keinen Zweifel, das du mit viel Aufwand mit Gas so ein Spielzeug wie eine Spur2 Lok oder deinen kleinen Dampftraktor in Bewegung gesetzt bekommst, so lange der keine Last bewegen muss.

    Mehrere Jahre Anpassungsarbeiten sind aber nichts, was ich einem Anfänger empfehlen würde. Ganz zu schweigen von dem Aufwand den die amerikanischen Boliden mit speziell für Gasbetrieb gefertigten Kesseln treiben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Ich bin anlässlich des Triennial 2009 in Train Mountain ...

    ... für mehrere Stunden - nachts - mit einer relativ kleinen "Ten weeler" - 2-C Maschine - gefahren!

    Es war eine Gasgefeuerte mit 3 Brennern; 2 Kleinen an den Seitenwänden der Feuerbox und einem - mittig platzierten - Großen! Die beiden Kleinen gemeinsam und der große Brenner waren jeweil separat zu regeln; also 2 Handräder - für die Regelung der Gaszufuhr;

    zu den beiden kleinen Brennern seitlich - bzw. dem, zentral platzierten, großen Brenner!

    Der ältere Herr, dem die Lok gehörte, und der mir die Ehre erwies, seine Lokomotive ausgiebig "ausführen" zu dürfen und im bequemen "Bootssitz" auf einem Waggon im Zugsverband sitzend, die Fahrt begleitete bzw. "überwachte" ...

    ... war aufs Positivste überrascht, dass während der gesamten Fahrt die Sicherheitsventile kein einziges Mal abbliesen; gleichzeitig aber der Kesseldruck immer ausreichend hoch war - und ebenso der Wasserstand im Kessel ... !

    Mein Fazit:

    Mit mehr als einem - separat zu regelnden - PropanGAS-Brenner(n); die verlässlich zünden bzw. arbeiten - ausgerüsteten Dampflok-Kessel "zu fahren" ist - auch ohne "Gas 🔥 ungs Erfahrung" genau kein Problem;

    sofern ma halt mit einer - konventionellen - Kohle gefeuerten Dampflok umzugehen befähigt ist bzw. eben einschlägige Erfahrung hat.

    Dass die Konstruktion bzw. Dimensionierung von "Lok Kessel Brennern" nicht ganz "ohne/easy" ist bzw. "Erfahrung erfordert", ist mir bekannt bzw. überhaupt kein Geheimnis. Dass eine "Gas ge 🔥 te" keinen Hilfsbläser bräuchte, ist blanker Blödsinn - nothing more!

    Inwiefern die Kessel der im Trumpl-Country zahlreich unter Dampf stehenden "PROPAN fired STEAM Engines" "anders" konstruiert sein sollen ...

    ... weiß ich nicht; noch nie bisher derartiges gelesen. Jedenfalls glaube ich FIX ...

    ... dass der Ehrle-Kessel Deiner beeindruckenden 699.02 problemlos(!) mittels PROPAN (=LPG) befeuert werden könnte! Und: Dass unser lieber Dampfspieler Dir einen geeigneten Brenner bauen könnte ...

    ... bzw. Dir wertvolle Tipps geben könnte, worauf Du achten müsstest - im Falle des Selbstbaues ... !

    Allezeit genug Wasser über der Boxdecke;

    und tunlichst auch genug 🔥 inside the firebox - zum Behufe des Dampf kochens!

    Dein/Euer / Der

    Dampf verrückte "GeGa" ...

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Hallo

    Meine Erfahrung, die 699 mit Gas zu beheizen sind Ernüchternd.

    Als Brenner habe ich einen großen Dachpappen Brenner genutzt. Die Feuerbüchse meines Kessels ist groß genug, das die Flamme darin vollständig Ausbrennen kann.

    Die Flamme geht ohne Saugzuggebläse oder Hilfsbläser aus oder schlägt nach unten aus dem Rost.

    Die Anheizzeit mit diesem Brenner betrug 2,5h, bei einem Gasdruck von 1,5 Bar!

    (mit Holz und Kohle habe ich nach einer Stunde Druck.)

    Diese Anheizzeit liess sich auch nur erreichen, wenn die Gasflasche im Wassereimer mit heissem Wasser stand.

    Dieser Brenner war nicht in der Lage, den Druck im Kessel zu halten, wenn die Lok auf dem Rollenprüfstand ohne weitere Last, also im Leerlauf lief.

    Zum Testen der Dampfpfeife oder der Injektoren taugt so eine Konstruktion vielleicht. Einen Kessel für Kohlefeuerung aber einfach auf Gas umzurüsten hat bei mir aber jetzt schon zum zweiten Mal nicht funktioniert.

    Ich bin aber offen für Kesselkonstruktionen, die besser als meine funktionieren.

    Einem Anfänger kann ich aber von solchen Experimenten nur Abraten. Das kann man machen wenn die Lok fertig ist und man sonst nichts mehr zu tun hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Mich persönlich störten sofort schon mal die "Locken" statt LOK omo tiven; aber das dürfte wohl (m)ein persönliches Problem sein:

    Diesmal bist du nicht der Einzige, der darum kämpft, nicht der Verlockung zu erliegen... Auch mich hat sie zu einer neuen Signatur inspiriert! :D

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

  • Ich glaube, dass das Grundproblem des Nichtfunktionierens ist, dass die verwendeten (Dachpappen-)Brenner schlicht ungeeignet sind!

    Zum Vergleich bzw. als Gedanken Anstoß:

    Petroleum als "Leuchtmittel":

    In einer *🔥 hand "Baby"* Docht-Sturmlaterne verbrennt das Petroleum - ziemlich "Wind geschützt" unter moderater Licht-Ausbeute ... !

    Derselbe Brennstoff, dasselbe Medium - immer noch *Petroleum* - verdampft und in einem Glühstrumpf "verheizt" ...

    ... betreibt nunmehr eine "STARK LICHT (PETROLEUM) LAMPE" !!!

    May be bereits ein "passender Gasthermen-Brenner"; mit Sicherheit aber Keramik-Brenner der "Bauart Dampfspieler" ...

    ... mach(t)en aus Deiner 699.02 einen "heißen Ofen", den Du - mangels Verschmutzung durch Russ & Dreck der Kohle- 🔥 ung - kaum je mehr putzen musst; zumindest mit nur mehr minimalem Zeitaufwand - locker "nebenbei" während des Anheizvorganges "unterzubringen" ;) ... !

    Du bist ja nun bald fertig mit Deiner "Schönheit in Grün & Blank"; und hast hernach Zeit ...

    ... für Brenner Eignung s Erforschung :) <3 <3 <3 ... !

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Mein Fazit:

    Mit mehr als einem - separat zu regelnden - PropanGAS-Brenner(n); die verlässlich zünden bzw. arbeiten - ausgerüsteten Dampflok-Kessel "zu fahren" ist - auch ohne "Gas 🔥 ungs Erfahrung" genau kein Problem;

    sofern ma halt mit einer - konventionellen - Kohle gefeuerten Dampflok umzugehen befähigt ist bzw. eben einschlägige Erfahrung hat.

    Dass die Konstruktion bzw. Dimensionierung von "Lok Kessel Brennern" nicht ganz "ohne/easy" ist bzw. "Erfahrung erfordert", ist mir bekannt bzw. überhaupt kein Geheimnis.

    Zitat von GeGa_DampfBahnFreak

    Ich glaube, dass das Grundproblem des Nichtfunktionierens ist, dass die verwendeten (Dachpappen-)Brenner schlicht ungeeignet sind!


    Ich glaube du hast es gut auf den Punkt gebracht. Und ich weiß das ich dir ja eh nichts erzählen muss... Die Energiemenge ist das eine, das erzeugte "Flammbild" wieder ganz was anderes. (ist ja in 1:1 auch nicht anders)

    Diese Lok von Balson ist übrigens auch mit Gas unterwegs, und hat auch schon eine schöne Größe...

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    1,5bar Gas über 2,5 Stunden ist halt leider auch keine Einheit welche die Energiemenge angibt.
    Alle großen Propangasbrenner die ich gefunden habe, hatten ihre Leistungsangabe bei 4bar.
    Mit einem Verbrauch von ca. 4kg/h bzw. guten 50kw/h Leistung.

    Vom Energiegehalt sollte 1kg Propangas ca. 1,8kg Anthrazit ersetzen.
    Wenn die benötigte Gasmenge nicht zum selbe Effekt führt wie die gleiche Energiemenge an Kohle in der selben Zeit, ist der Wirkungsgrad des Brenners im Kessel schlecht, aber nicht der Brennstoff.

    Wie viel Anthrazit bzw. Kohle braucht den die 699 in der Stunde?

    Edit:
    In der Annahme, dass es sich um so einen großen Bitumen-Brenner mit 60mm Durchmesser gehandelt hat, der aber nur mit 1,5bar anstatt mit 4bar betrieben wurde, komme ich mit viel schätzen und einer "Milchmädchenrechnung" auf ca. 4,8kg Propangas bzw. dem Äquivalent von ca. 8,5kg Anthrazit das du in 2,5 Stunden verheizt hast...


  • Wie viel Anthrazit bzw. Kohle braucht den die 699 in der Stunde?

    Hallo

    Der Verbrauch meiner Lok ist etwa 4 Kg Anthrazit pro Stunde, etwas abhängig von der Länge und der Besetzung des Zuges.

    Mir ist allerdings unklar, wie ich dauerhaft Propangas mit 4Bar aus einer Gasflasche bekommen soll. Selbst mit der Gasflasche im Anfangs heissen und später nur noch lauwarmen Wasser, fiel der Druck unter die genannten 1,5 Bar. Da konnte ich am Druckregler drehen wie ich wollte. Wenn ich die Gasflasche geschüttelt habe, ging der Druck für eine Minute schön hoch, um direkt danach wieder abzufallen.

    Eine 6 Kg Gasflasche ist bei 10 Grad Aussentemperatur nicht in der Lage mehrere Kg Gas pro Stunde über einen längeren Zeitraum zu verdampfen. Ich habe mir damit geholfen, das ich drei Flaschen im halb Stunden Rythmus durchgetauscht habe.

    Das sind alles natürlich keine praxistauglichen Methoden.

    Wenn ihr einen Lokomotivkessel mit Gas beheizen wollt, dann muss der für diese Art der Beheizung optimiert sein.

    Zu hoffen, mit einem Kessel für Kohleheizung durch einfachen Einsatz eines Gasbrenners eine vergleichbar leistungsfähige Lokomotive zu erhalten, hat bei mir auch im zweiten Versuch nicht funktioniert.

    Mich würde wirklich einmal die Kessel und die Brennerkonstruktion der ober genannten Loks interessieren, bei denen diese Probleme scheinbar gelöst sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Moin Thomas,

    der "Trick" ist, dass die Gasversorgung des Gasbrenners "umgeschaltet" werden kann. Das bedeutet, dass der Gasbrenner beim Anfahren des Kessels aus der gasförmigen Phase der Gasflasche versorgt wird. Mit Erreichen einer bestimmten Kesseltemperatur wird einem am Kessel montierten "Nachverdampfer" Gas aus der flüssigen Phase der Gasflasche zugeführt, dort verdampft und dann dem Brenner zugeführt. Die Konstruktion ist etwas anspruchsvoll.

    Um eine Überblick über die Problematik zu bekommen, kannst Du gerne hier nachlesen.

    Für die Verdampfungsleistung eines Gastanks ist dessen Oberfläche von ganz entscheidender Bedeutung. Von daher ist es durchaus sinnvoll, einem Gastank ein "Röckchen" aus Aluminiumprofilen "anzuziehen" oder auf andere Weise ausreichend "Verdampfungswärme" zuzufühern.

    Bei meinem EICHENDAMPFER habe ich den Gastank aus einer 190 g Stechkartusche gebaut, der mittels einer Warmwasserheizung auf einer Temperatur von etwa 20° C gehalten wird.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das Wasser wird im Wärmetauscher am Kessel (unter der Holzverkleidung) auf ca. 60° C erwärmt, strömt der Heizschlange um den Gastank zu und erwärmt ihn. Der Wasserkreislauf erfolgt durch Autozirkulation. Ganz wichtig für die Funktion der Anlage ist der Ausgleichsbehälter über dem Wärmetauscher.

    Du siehst, dass schon ein paar Klimmzüge nötig sind, um zu einer befriedigenden Ergebnis zu kommen.

    Man kann natürlich auch "Autogasverdampfer" verwenden, beispielsweise diesen.

    Viele Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Mir ist allerdings unklar, wie ich dauerhaft Propangas mit 4Bar aus einer Gasflasche bekommen soll. Selbst mit der Gasflasche im Anfangs heissen und später nur noch lauwarmen Wasser, fiel der Druck unter die genannten 1,5 Bar. Da konnte ich am Druckregler drehen wie ich wollte. Wenn ich die Gasflasche geschüttelt habe, ging der Druck für eine Minute schön hoch, um direkt danach wieder abzufallen.

    Das Problem ist mir bewusst. Ich meinte nur, dass man mit dieser Angabe leider die abgegeben Heizleistung des Brenners nicht berechnen kann, und sich alle Angaben die ich gefunden habe auf 4bar beziehen.
    Man müsste die Gasflasche wiegen um so den Ist-Verbrauch zu ermitteln.
    Dann lässt sich sehr einfach feststellen ob der Brenner zu wenige Leistung abgibt, oder ob der Wirkungsgrad des Brenners im Kessel (im Verhältnis zu Kohlefeuerung) schlecht ist.

    Einmal editiert, zuletzt von 08/15-Gartenbahn (3. März 2025 um 16:42) aus folgendem Grund: gekürzt, keine Relevanz für Gartenbahnen

  • Hallo Florian,

    bei deinem Link zur Brennerplatte sollte man aber dazu sagen dass es sich nicht um einen Gasbrenner sonder um einen Leichtölbrenner der Dampflok- und Maschinenfabrik AG (DLM) aus Winterthur in der Schweiz handelt der in die 99 787 der Zittauer Schmalspurbahnen im Rahmen einer Hauptuntersuchung eingebaut wurde.

    Volker

  • Hallo Florian,

    Von dem her ist mir etwas schleierhaft wie z.B. SO EIN BRENNER seine Wirkung in der Feuerbüchse entfalten soll. =O Denn würde ich mit einem Kohlefeuer das selbe Flammenbild generieren, wäre das sicher zum scheitern verurteilt. Ob sich dass jemand genau überlegt hat... :/.

    Wie bereits Volker richtig geschrieben hat, ist dies ein Brenner der DLM AG, diese funktionieren sehr gut bei mehreren Lokomotiven.

    Leichtöllok 99 787 absolviert erfolgreich Lastprobefahrt
    Mit einem Acht-Wagen-Zug zeigte die auf Leichtölfeuerung umgebaute 99 787 am heutigen Mittwoch den 31. Januar 2024 was sie kann. Nach abgeschlossenen Umbau im…
    www.zittauer-schmalspurbahn.de


    Hier im Video bei 00:23 sieht man das Flammbild des Ölbrenners.

    Ein Ölbrenner in der Lok wäre auch eine Variante;)

    Gruss Kevin

    Einmal editiert, zuletzt von Rebbergbahner (25. Februar 2025 um 21:56)

  • Es muss doch einen Unterschied machen ob Sekundärluft oder die Flammen den Feuerbuchswänden entlang streichen.

    Wenn die Flammen die viel kältere Feuerbüchswand berühren, wird m. W. die Verbrennung unsauber und damit der Wirkungsgrad schlechter.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

  • Hallo Kevin,

    wo man im Video auch den Brenner in Funktion sieht, vermutlich gerade im Grund- oder Teillastbetrieb, sieht man auch dass anscheinend die Wandungen und Boden mit Schamot oder ähnlichem ausgekleidet sind. Beim Boden macht dies ja auch Sinn, weil zusätzliche Luft durch den ehemaligen Rost, die berechneten Luftmengen durch die in der Brennerplatte vorhandenen Luftschlitze, verfälschen würde.

    Volker

  • Wie bereits Volker richtig geschrieben hat, ist dies ein Brenner der DLM AG, diese funktionieren sehr gut bei mehreren Lokomotiven.

    https://www.zittauer-schmalspurbahn.de/leichtoellok-9…efahrt/#content


    Hier im Video bei 00:23 sieht man das Flammbild des Ölbrenners.

    Ja weiß ich, deswegen habe ich ja vom "Flammenbild welches der Brennstoff im Bereich der Strahlungsheizfläche erzeugt" geschrieben.

    Wenn ich mit dem Gasbrenner etwas anwärme, richte oder schweiße richte ich auch die Flamme auf das Werkstück, und nicht 3 cm daneben vorbei und hoffe dass es warm wird. Den Effekt das "die Verbrennung unsauber und damit der Wirkungsgrad schlechter" wird wäre mir da auch noch nie aufgefallen. In einer Feuerbüchse dürfte das auch vernachlässigbar sein, da sich ja die Wandung ² und der Brennraum ³ verhält...
    Und dann noch das Verhältnis von Rostfläche zu den Wandungen... da brauchst du schon ein ordentliches Feuer um damit einen Wärmeeintrag zusammenzubringen.

    Ich würde aber davon abraten den Brenner direkt auf die Wandung zu richten!
    Wie schon geschrieben, ein bestreichen der Wandungen durch die Flamme, ohne den Ausbrandweg einzuschränken, scheint mir mehr als plausibel. Mehr "Senf" werde ich hier auch nicht dazu geben, den ich habe auch nicht vor einen Brenner zu verbauen... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von 08/15-Gartenbahn (3. März 2025 um 16:44) aus folgendem Grund: gekürzt, keine Relevanz für Gartenbahnen

  • Guten Morgen,

    es gibt noch eine ander Art von Brennern, das sind so genannte "Stein"-Brenner, weil die Flamme im Stein brennt. Der Vorgang ist etwas komplex und in der Regel im Material geschichtet.

    Derartige Brenner werden von der promeos GmbH entwickelt und gebaut.

    Was ein Porenbrenner ist, kann hier nachgelesen werden.

    Dies Viedeo zeigt derartige Brenner beispielhaft im Einsatz.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Wenn man auf Wärmestrahlung in der Feuerbüchse abstellt, ist ein Keramikbrenner die erste Wahl, weil die Keramik mit Temperaturen zwischen 950 - 1.200° C glüht.

    Eine weiter Möglichkeit ist ein "Feuerschirm", der durch die Flamme des Brenners zum Glühen gebracht wird und die ensprechende Wärmestrahlung liefert.
    Bei O.S. ist das mit einem stehenden Blech vor der Rauchrohrwand gelöst, auf dem Rost liegt zudem eine weiter Platte, die den Luftzutritt durch den Rost reduziert.

    Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.